Archiv

Ich hatte heute morgen ein Vorstellungsgespräch in nem Hotel in Duisburg.

Genommen worden bin ich noch nicht, aber das ist wohl normal wenn man nicht der einzige Bewerber ist.
Das Hotel wird von einem Ehepaar geführt. Habe mich über 30 Minuten mit Ihnen unterhalten und sie sind wirklich sehr sehr nett und entgegen kommend. Letzte Woche war aber bereits ein Mädel da,die aus Kasselkommt, was ja nun nicht um die Ecke liegt und mit Ihr wurde vereinbart(da sie überlegt hierher zu ziehen) das sie nächste Woche Probearbeitet um zu sehen ob es ihr gefällt, ob die Chefs mit ihr klarkommen usw. Und die Frau bat mich, übernächsten Monatg nochmals anzurufen. Ich wurd nicht um eine Probearbeit geboten, da man mich(so klang es) auch so einstellen würde. Die Frau sagte: "Ich trau ihnen das auch zu, auf Menschen zuzugehen und sie sind auch groß und kräftig" Das ging darauf zurück, das dort vorher eine gearbeitet hatte, die ab 21Uhr die Tür nicht mehr geöffnet hat und gesagt hat, alles wär ausgebucht,weil sie schiss hatte.^^
Also, wenn die aus Kassel nicht annimmt, hab ich den Job^^

14.11.07 12:47, kommentieren

"Die Bibel" - eine Kundenrezension

Ich kaufte mir die Bibel unter Anderem deshalb, weil sie mir als das meistverkaufteste Buch der Welt angepriesen wurde. Angeblich im Bereich des Fantasy angesiedelt - konnte also nicht schlecht sein... auch, dass wohl mehr fünf Autoren an dem Werk saßen, fand ich doch recht interessant.

Im Wesentlichen dreht sich der mehr als 1000 Seiten lange Schinken eigentlich nur um einen Gott, der die Erde, Tiere, Menschen und das alles erschhaffen hat. Ein ziemlich dürftiger Plot für eine Kooperation von mehreren Autoren.
Etwas nervig ist, dass dieser eine Gott (der keinen richtigen Namen hat) ständig als gut, gütig und wahrhaftig beschrieben wird, nie aber die Dinge, die ihn dazu machen; am Ende gehen die Autoren sogar davon aus, nicht sie hätten "Die Bibel" geschrieben, sondern dieser Gott selbst... ich find's ja gut, wenn man seine Seele in einen Roman investiert, allerdings sollte man dabei trotzdem auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Warum dieses Buch überhaupt so heißt, habe ich auch nicht wirklich verstanden - "Der Gott" wäre meiner Meinung nach ein treffenderer Name gewesen; aber gut: Wikipedia heißt ja auch so und hat nichts mit Wikingern zu tun.
An einen Charakter gewöhnen kann man sich leider nicht: Die Autoren geben ihren Protagonisten einfach nicht den Raum, sich zu entwickeln. Ohnehin gibt es keinen roten Faden, der sich durch die Story zieht, sondern nur eine lose Anhäufung von Kurzgeschichten, die sich alle mehr oder weniger um halt diesen einen Gott drehen. Kaum hat man sich mal an eine Hauptperson gewöhnt, so kommt es schon zu einem recht mageren Epilog und die nächste Geschichte wird angerissen.
Nur ein Charakter, ein Friedensstifter namens Juses (oder so ähnlich - in dem Buch tauchen so viele Namen auf, dass man sich unmöglich alle merken kann), darf sich mal etwas weiterentwickeln, wird allerdings von den Autoren Schlag auf Schlag einfach getötet. Ganz so, als wollten die Schreiberlinge die Story so schnell wie möglich zum Abschluss bringen oder irgendwie noch Dramatik in die sonst doch recht seichte Handlung quetschen.
Im Allgemeinen werden auch sehr viele Details, auf die ich zum Beispiel Wert lege, komplett ausgelassen: wenn beispielsweise ein Charakter getötet wird, heißt es oft einfach "A erschlug B"; Liebesszenen kamen offensichtlich auch unter den Rotstift der Lektoren: "A erkannte seine Frau." - das war's, mehr nicht. Charakteristik? Action? Spannung? Das sind alles so Sachen, die ich zum Teil komplett vermisse...
Auch nerven ein wenig diese ständigen Eingriffe von dem einen Gott: Mal zieht ein Volksführer mit seinen Leuten durch die Wüste, hinter ihnen das ägyptische Heer. Anstatt, dass es jetzt zu einer spannenden Verfolgungsjagd kommt, teilt Gott einfach das Meer und die Verfolgten können fliehen. Wo andere Autoren sich komplexe Lösungen einfallen lassen würden, kommt in der Bibel einfach der übermächtige Gott und rettet alle Guten; seltsamerweise aber bei seinem Sohn Josos (oder so) nicht: Der wird von den Römern gekreuzigt, gerade, als er endlich anfing, charakteristische Tiefe zu zeigen.
Die Person, um die es eigentlich geht, also der eine Gott, ist hingegen ein recht magerer Charakter. Von einer gottesgleichen Gestalt wünsche ich mir einfach so etwas wie unendliche Weisheit und Erhabenheit; die Kreation der "Bibel"-Autoren wirkt auf mich hingegen vielmehr wie ein kleines Kind auf einem Ameisenhaufen. Mal erzählt er, er wäre das gütigste aller Wesen und löscht im nächsten Moment alle Erstgeborenen eines ganzen Volkes aus... ich dachte ja zuerst, die Autoren wollten ihren Gott ein wenig chizophren machen und damit die Menschheit sozusagen in eine schwierige Lage stecken, aber irgendwie kam das auch nicht so wirklich rüber.
Auch das Ende ist eigentlich ziemlich unbefriedigend: Es gibt keines. Nur so ein paar Prophezeihungen: Der eine Gott, um den sich das halbe Buch dreht, soll irgendwann zusammen mit seinem Sohn Jasus wiederkommen, alle ungläubigen Menschen ausradieren (Stichwort: Gütigkeit) und 1000 Jahre des Friedens einleiten... sorry, Jungs, aber da hatte schon die Höhlenwelt-Saga ein besseres Ende.

Fazit: Die Fantasy-Elemente sind eigentlich ziemlich schwach. Alles in Allem nur eine Sammlung von Kurzgeschichten ohne jeden Gesamtplot. Jedoch haben die Autoren - auch wenn sie etwas wirr schreiben - offensichtlich jede Menge Potential. Ich hoffe, sie bringen demnächst einen Nachfolger raus, der vielleicht etwas schlüssiger gestaltet ist; andernfalls ist das hier halt leider nur ein Buch, das irgendwie im Mainstream der "Herr der Ringe"-Produkte mitschwimmen will, dem aber einfach das Potential dazu fehlt.

1 Kommentar 20.11.07 21:56, kommentieren

Hallöchen

Bei mir ist momentan echt was los ^^

Ich hab ja schon seit längerem wieder Kontakt zu einer guten Bekannten,die ich 2002 kennengelernt hab. Gitte hat damals den Kontakt zu mir abgebrochen, sich aber im Sommer diesen Jahres wieder bei mir gemeldet. Seitdem haben wir wieder recht regelmäßigen E-mail Kontakt, was mich sehr freut.

Dann hab ich es endlich geschafft, mich malwieder bei Bianca zu melden, mit der ich zuletzt im Sommer Kontakt hatte,als ich ihr eine B-Day SMS geschickt hab. Sie ist mir zu Glück nicht allzu sauer und ich werd mein bestes geben, mich wieder regelmäßig zu melden.

Hinzu kommt nun noch, dass ich mich Anfang November auf bitten einer ehemaligen Schulfreundin aus der Berufsschule bei studiVZ.de angemeldet habe. Dort habe ich meine ehemals beste Freundin Steffi aus der Grundschule wiedergefunden. Wir sind 2001 nicht unbedingt im Guten auseinander gegangen, weshalb es mich umso mehr freut, mich nun mit ihr austauschen zu können um vllt auch einige Ungereimtheiten aus der Welt zu schaffen.

Nach dem Zirkus mit der ehemaligen Clique eine tolle sache, denn nun hab ich n paar Leute mit denen ich reden kann und die mir dabei ein gutes Gefühl geben.

 Zur Zeit versuche ich noch zu einer weiteren ehemaligen Freundin Kontakt auszunehmen. Jenny hab ich gleichzeitig mit Gitte kennengelernt. ich hab ihr letzte Woche mal eine Mail geschrieben und hoffe, das die Addy noch aktuell ist und sie vllt sogar antwortet.

 

Mo

1 Kommentar 25.11.07 16:52, kommentieren